Härtegrad

Als Wasserhärte wird die Härte des Wassers bezeichnet, also den Gehalt des Wassers an Erdalkaliionen (Calcium- und Magnesiumionen). Bei der Wasserhärte wird unterschieden zwischen der durch Calcium- und Magnesiumsalze der Kohlensäure hervorgerufenen Karbonathärte und der durch die anderen Calcium- und Magnesiumsalze hervorgerufenen Nichtkarbonathärte. Die Summe dieser beiden ergibt die in Millimol je Liter (mmol/l) ausgedrückte Gesamthärte, die gemäß dem sogenannten Waschmittelgesetz in vier Härtebereiche eingeteilt werden kann.

Die Härte des Wasser spielt beim Waschen der Wäsche eine erhebliche Rolle. Je weicher das Wasser ist, desto weniger Wasserenthärter (bzw. Waschmittel) sind bei der Wäschepfege notwendig. Der Zweckverband zur Wasserversorgung Neunburg vorm Wald liefert ein sehr weiches Wasser. Wasserenthärter werden bei Verwendung unseres Wassers nicht benötigt.

Das Wasser des Zweckverbandes hat einen Härtegrad von 6,9 Grad.
Dies entspricht dem Härtebereich 1.

Deutscher Härtegrad Härtebereich Bezeichnung
0 - 7
1
weich (kein Weichspüler erforderlich)
8 - 14
2
mittel
15 - 21
3
hart
über 22
4
sehr hart

Die Härte des Wasser, hängt von dem Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbeindungen ab. Je höher der Gehalt ist, desto härter ist das Wasser.